ARBEIT: Vom Wollen, Dürfen und Müssen
© Maurice Grünig
19. November 2024 - 21. September 2025
Berufung oder Bürde? Die Erwerbsarbeit kann sowohl eine Quelle der Erfüllung als auch der Belastung sein. Dabei beeinflusst sie nicht nur unser tägliches Wohlbefinden, sondern auch unsere Persönlichkeit, unsere Werte und unseren Lebensweg.
Menschen haben einen natürlichen Drang zum Tun. Sie wollen sich selbst verwirklichen und sehen in ihrem Beruf oftmals den Schlüssel zu einem glücklichen Leben. Doch dieses Wollen trifft nicht immer auf ein entsprechendes Dürfen. Oder das Wollen wird immer mehr zu einem Müssen. Wie schaffen wir es also, dass aus dem Wollen ein Dürfen und kein Müssen wird?
Mit Innovationen, Arbeitsmodellen und Trends treffen wir ausserdem auf mehr und mehr Herausforderungen, aber auch auf Chancen, welche die Balance zwischen beruflicher Erfüllung und persönlichen Bedürfnissen neu gestalten und so die Arbeitswelt stetig weiterentwickeln.
Die Ausstellung «ARBEIT: Vom Wollen, Dürfen und Müssen» lädt dazu ein, die Facetten der Erwerbsarbeit zu erkunden und eigene Erfahrungen und Perspektiven zu reflektieren. Die Ausstellung gliedert sich in fünf zentrale Bereiche, die unterschiedliche Aspekte der Arbeitswelt beleuchten:
Alles wird anders: Arbeit im Wandel
Einige Berufe bestehen seit Jahrhunderten, andere entstehen gerade erst. Ein stetiger Wandel, der von Innovationen und gesellschaftlichen Veränderungen geprägt ist.
Die Suche nach dem Sinn
Arbeiten wir, um zu leben? Oder leben wir, um zu arbeiten? Die Herausforderung besteht darin, eine Balance zu finden, bei der Arbeit nicht nur als Pflicht, sondern auch als Quelle der Zufriedenheit erlebt wird.
Arbeitsethos: Vom Wollen, Dürfen, Müssen
Menschen haben einen natürlichen Drang zum Tun, um sich selbst zu verwirklichen oder einer sinnstiftenden Arbeit nachzugehen. Doch wie kann dieser Drang mit der modernen Arbeitswelt in Einklang gebracht werden?
Das Tauziehen am Arbeitsplatz
Unterschiedliche Prioritäten, Konkurrenzkampf und persönliche Ambitionen können die Dynamik eines Teams erheblich beeinflussen. Es benötigt ein Gleichgewicht, das sowohl die Leistungsfähigkeit als auch das Miteinander fördert.
Das Ich in der Arbeitswelt
Passen die beruflichen Anforderungen zu meinen eigenen Bedürfnissen? Erst wenn beides im Einklang steht, können wir unser volles Potenzial entfalten und berufliche Erfüllung sowie persönliches Wohlbefinden erreichen.
AB SOFORT IM VÖGELE KULTUR ZENTRUM
Mit Werken von:
Paula Ábalos, Jonas Etter, Aisha Franz, Isabelle Krieg, Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler, Victor Llorente, Jean-Remy von Matt und Gabi Vogt
Kuratorium:
Prof. Dr. Christian Fichter, Kalaidos Fachhochschule Schweiz
Projektleitung und wissenschaftliche Mitarbeit:
Karolina Widla, Vögele Kultur Zentrum
Anouk Estermann, Vögele Kultur Zentrum
Szenografie:
Antonia Banz, Konrad Süsskow und Angela Reinhard von Raumprodukt
Einblick in die Ausstellung
Eröffnungsworte
Musik zur aktuellen Ausstellung
Wie hört sich Arbeit an? Auf unserer Spotify-Playlist «ARBEIT» findest du Lieder zur aktuellen Ausstellung. Viel Spass beim Anhören!
Die Verschmelzung von Mensch und Maschine - HR Gigers Kunst
HR Giger im Eingang des Passagentempels, 1975 (Bild: Roland Gretler, HR Giger Museum).
Ob im Büro, auf dem Bau oder in der Bäckerei - der Einsatz von Maschinen verändert die Arbeitswelt zunehmend. Doch wo führt dieser Wandel hin? Mit dieser bedeutenden Frage beschäftigte sich HR Giger schon in den 70er Jahren in seinen Werken.
Ab 28. Januar 2025 ergänzen einige namhafte Werke von HR Giger unsere aktuelle Ausstellung. Unter den Arbeiten befindet sich auch der international bekannte Passagen-Tempel, der die Verschmelzung von Mensch und Maschine auf eindrucksvolle Weise darstellt. Auch wenn Gigers Kunst oftmals als provokant wahrgenommen wird, ist sie aktueller denn je: Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und digitale Transformation prägen zunehmend unseren Alltag. Gigers Werke bieten eine künstlerische Auseinandersetzung mit den Ängsten, Herausforderungen und Chancen dieser Entwicklungen.
Besuchen Sie jetzt unsere aktuelle Ausstellung und erleben Sie Gigers surreale Zukunftsvisionen.